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JUGENDPSYCHOTHERAPIE

„Stürme lassen Bäume tiefer wurzeln.“

– D. Parton

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THERAPEUTISCHER ANSATZ MIT JUGENDLICHEN 

In der psychotherapeutischen Begleitung geht es darum, Jugendliche zu stärken, neue Bewältigungsstrategien zu entwickeln und ihre eigenen Möglichkeiten zu entdecken. Je nach Alter und Interesse können dabei kreative Methoden, spielerische Ansätze oder offene Gespräche zum Einsatz kommen. Zentrales Ziel ist es, der oder dem Jugendlichen einen geschützten Rahmen zu geben, in dem Vertrauen, Akzeptanz und Offenheit im Vordergrund stehen. Nur so kann eine tragfähige Beziehung entstehen, die Veränderungen und persönliches Wachstum ermöglicht.

EINBEZIEHUNG DER ELTERN

Die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten werden aktiv in den gesamten Prozess eingebunden. Das Erstgespräch findet grundsätzlich in Anwesenheit der Eltern oder Erziehungsberechtigten statt. Im Rahmen des Erstkontakts wird gemeinsam besprochen, ob die bzw. der Jugendliche daran teilnehmen soll oder nicht.

Pflanzenschatten

STRESS

Wenn Anspannung kein Ende findet

Stress entsteht, wenn Anforderungen dauerhaft größer sind als die eigenen Kräfte. Körper und Seele geraten aus dem Gleichgewicht, es kommt zu Unruhe, Überforderung und innerer Anspannung. In der Therapie geht es darum, Stressauslöser zu verstehen, Grenzen zu erkennen und gesündere Wege der Entlastung zu entwickeln.

BURNOUT

Wenn die Erschöpfung alles überlagert

Burnout ist ein Syndrom, das als Folge von chronischem Stress begriffen wird, der nicht erfolgreich bewältigt wurde. Das Gefühl von Erschöpfung, zunehmende geistige Distanz und verringertes Leistungsvermögen tritt in den Vordergrund.(1) Hinter dem Erschöpfungszustand stehen oft dauerhafter Stress, hohe Erwartungen an sich selbst oder das Gefühl, nicht mehr zur Ruhe zu kommen. In der Therapie geht es darum, die Ursachen und Muster zu verstehen, Kraftquellen wiederzuentdecken und neue Strategien im Umgang mit Belastungen zu entwickeln.

SCHLAFSTÖRUNGEN

Wenn die Nacht keine Erholung bringt

Schlafstörungen zeigen sich durch Schwierigkeiten beim Einschlafen, Durchschlafen oder frühzeitiges Erwachen.(1) Häufig stecken innere Unruhe, Grübeln oder ungelöste Konflikte dahinter. In der Therapie wird daran gearbeitet, die Ursachen zu verstehen, innere Spannungen abzubauen und neue Schlafgewohnheiten zu fördern.

SUCHT

Wenn ein Ausweg zur Abhängigkeit wird

Sucht entwickelt sich oft aus dem Versuch heraus, Belastungen, Gefühle oder Leere zu betäuben. Kurzfristig scheint sie Entlastung zu bringen, langfristig verstärkt sie jedoch die Probleme. In der Therapie geht es darum, die Hintergründe zu erkennen, alternative Bewältigungsstrategien zu entwickeln und Schritt für Schritt mehr Freiheit und Selbstbestimmung zurückzugewinnen.

TRAUMATISIERUNGEN

Wenn Erlebnisse nachwirken

Schwere Erfahrungen oder akute Belastungen können tiefe Spuren hinterlassen. Erinnerungen, Gefühle oder Bilder drängen sich auf und beeinträchtigen das Leben im Hier und Jetzt. In der Therapie steht im Mittelpunkt, Sicherheit zurückzugewinnen, das Erlebte behutsam zu verarbeiten und neue Wege im Umgang mit den Folgen zu finden.

POSTTRAUMATISCHE BELASTUNGS-STÖRUNG (PTBS)

Wenn die Erinnerung an das Erlebte nicht loslässt

Nach sehr belastenden oder traumatischen Erfahrungen können Erinnerungen, Bilder oder Gefühle immer wieder ungewollt auftauchen.(1) Betroffene erleben innere Anspannung, Rückzug oder das Gefühl, nicht mehr im Hier und Jetzt zu sein. Diese Symptome sind Ausdruck einer seelischen Überforderung, keine Schwäche. In der Therapie geht es darum, das Erlebte behutsam zu verarbeiten, Sicherheit zurückzugewinnen und neue Wege im Umgang mit den Erinnerungen zu finden.

DEPRESSION

Wenn die Welt an Farbe verliert

Depressionen zeigen sich oft in Antriebslosigkeit, innerer Leere und dem Verlust von Freude und Interesse.(1) Alles wirkt schwer, Gedanken kreisen, Selbstzweifel nehmen zu. Häufig liegen ungelöste Konflikte, belastende Erfahrungen oder ein Gefühl von Sinnlosigkeit zugrunde. In der Therapie geht es darum, die Hintergründe zu verstehen, Gefühle einzuordnen und neue Wege zu finden, mit sich und dem Leben in Kontakt zu kommen.

ANGSTSTÖRUNG

Wenn die Angst das Leben bestimmt

Ängste sind an sich ein natürlicher Schutz, können aber dann zur Belastung werden, wenn sie übermächtig werden und den Alltag einengen. Betroffene erleben häufig ständige Sorgen, Panikattacken oder das Bedürfnis, Situationen zu vermeiden.(1) Dahinter stehen häufig innere Konflikte, Stress oder ein Gefühl von Kontrollverlust. In der Therapie geht es darum, Ängste besser zu verstehen, ihre Auslöser zu erkennen und neue Bewältigungsstrategien zu entwickeln.

ESSSTSTÖRUNG

Wenn das Verhältnis zum Essen aus den Fugen gerät

Essstörungen wie Anorexia nervosa oder Bulimia nervosa sind in der ICD-11 beschrieben durch gestörtes Essverhalten, Körperbildprobleme und Kontrollverlust.(1) Essstörungen sind mehr als Probleme mit Nahrung oder Gewicht – sie spiegeln oft tiefere Themen wie Selbstwert, Kontrolle oder den Umgang mit Gefühlen. In der Therapie geht es darum, die seelischen Hintergründe sichtbar zu machen, gesündere Strategien im Umgang mit Gefühlen zu entwickeln und ein wertschätzenderes Verhältnis zum eigenen Körper aufzubauen.

PSYCHOSOMATISCHE BESCHWERDEN

Wenn die Seele durch den Körper spricht

Psychosomatische Beschwerden entstehen häufig durch unverarbeitete (psychische oder emotionale) Belastungen.(1) Der Körper reagiert mit Schmerzen oder anderen physischen Symptomen, um auf ungelöste innere Konflikte hinzuweisen. In der Therapie wird der Zusammenhang zwischen Körper und Seele bearbeitet, um Heilung zu fördern.

BIPOLARE STÖRUNG

Wenn das Leben zwischen Extrempolen schwankt

Die bipolare Störung ist durch extreme Stimmungsschwankungen zwischen Manie und Depression gekennzeichnet.(1) Diese extremen Schwankungen können das Leben unvorhersehbar und herausfordernd machen. In der Therapie geht es darum, mehr Stabilität zu finden und die Symptome besser zu bewältigen.

ZWANGSSTÖRUNG

Wenn Gedanken und Handlungen nicht mehr loslassen

Bei Zwangsstörungen drängen sich bestimmte Gedanken oder Handlungen immer wieder auf, auch wenn sie als belastend oder unsinnig erlebt werden.(1) Sie können den Alltag stark einschränken und viel Energie kosten. In der Therapie geht es darum, die Hintergründe der Zwänge zu verstehen, neue Strategien im Umgang damit zu entwickeln und Schritt für Schritt mehr Freiheit im Denken und Handeln zu gewinnen.

PERSÖNLICHKEITS-STÖRUNG

Wenn starre Muster das Leben bestimmen

Persönlichkeitsstörungen zeigen sich darin, dass bestimmte Denk-, Gefühls- oder Verhaltensmuster sehr starr geworden sind und das Zusammenleben mit anderen oder das eigene Wohlbefinden stark beeinträchtigen. Betroffene erleben oft innere Konflikte oder Schwierigkeiten in Beziehungen.(1) In der Therapie geht es darum, diese Muster besser zu verstehen, neue Erfahrungen zu ermöglichen und mehr Flexibilität im Umgang mit sich selbst und anderen zu entwickeln.

SELBSTWERT-PROBLEM

Wenn das eigene Selbstbild verzerrt ist

Ein geringes Selbstwertgefühl kann dazu führen, dass man sich unsicher fühlt, ständig an sich zweifelt oder das Gefühl hat, nicht gut genug zu sein. Oft beeinflusst dies Beziehungen, Entscheidungen und das eigene Lebensgefühl. In der Therapie geht es darum, die Ursachen dieser Selbstzweifel zu verstehen, eigene Stärken wahrzunehmen und Schritt für Schritt ein stabileres Vertrauen in die eigene Person aufzubauen.

SEXUALITÄT

Wenn Intimität zur Herausforderung wird

Sexualität ist ein zentraler Teil menschlichen Lebens und eng mit Nähe, Identität und Selbstwert verbunden. Schwierigkeiten in diesem Bereich können Verunsicherung, Scham oder Konflikte in Beziehungen auslösen. In der Therapie biete ich einen geschützten Rahmen, um offen über Fragen und Probleme rund um Sexualität zu sprechen, Blockaden zu verstehen und neue Zugänge zu einem erfüllteren Erleben zu finden.

MOBBING

Wenn Ausgrenzung zur Belastung wird

Mobbing bedeutet wiederholte Ablehnung, Kränkungen oder Demütigungen durch andere. Betroffene erleben dadurch oft Ängste, Scham, Unsicherheit oder Rückzug. In der Therapie geht es darum, die seelischen Folgen zu verarbeiten, das Selbstwertgefühl zu stärken und neue Wege im Umgang mit belastenden Situationen zu entwickeln.

SELBST-VERLETZENDES VERHALTEN

Wenn Schmerz zum Ausdruck wird

Selbstverletzendes Verhalten entsteht oft aus dem Versuch heraus, innere Spannungen, belastende Gefühle oder unerträgliche Gedanken zu regulieren. Betroffene finden darin kurzfristig Erleichterung, geraten jedoch in einen Kreislauf von Scham, Schuld und weiterem Druck. Häufig stehen dahinter Themen wie Selbstwertprobleme, ungelöste Konflikte oder das Gefühl, mit Emotionen allein zu sein. In der Therapie geht es darum, die Ursachen und Auslöser besser zu verstehen und gesündere Strategien für den Umgang mit innerem Stress zu entwickeln.

Quellenverzeichnis:
1 WHO World Health Organization. (2021). International Classification of Diseases, Eleventh Revision (ICD-11). https://icd.who.int/en

Jugendpsychotherapie

Die Zeit des Übergangs in die Jugend und weiter in Richtung Erwachsenwerden ist geprägt von tiefgreifenden körperlichen, emotionalen und sozialen Veränderungen. In dieser Phase beginnen junge Menschen, sich Schritt für Schritt vom Elternhaus zu lösen, eigene Standpunkte zu entwickeln und eine persönliche Identität aufzubauen. Themen wie körperliche Entwicklung, individuelle Interessen, schulische Anforderungen, Zukunftspläne, Freundschaften und erste Beziehungen treten zunehmend in den Vordergrund. Diese Lebensphase eröffnet viele Chancen, bringt aber auch Unsicherheiten, Überforderung oder innere Konflikte mit sich. Manche Jugendliche erleben psychische Belastungen oder psychosomatische Beschwerden, die Ausdruck eines tieferen inneren Ungleichgewichtes sein können. Wenn die Anforderungen in dieser Phase zu groß werden, kann das zu psychischen Belastungen führen.
 

Gründe für einen Therapiestart können sein:

  • Selbstwertprobleme

  • Soziale Herausforderungen im Umfeld

  • Mobbing

  • Essstörungen

  • Sexualität

  • Traumatisierungen

  • Selbstverletzendes Verhalten

  • Psychosomatische Beschwerden

  • Schlafstörungen

  • Depressionen

  • Ängste

  • Zwänge

  • ...etc.

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